
„So kühn, so hoch, so senkrecht, so atemlos phantastisch liegt kaum eine andere Stadt der Welt” – Zitat von König Ludwig I.
Thíra liegt direkt am Kraterrand und gleicht einer zarten Neuschneedecke, die abends mit bunten Lichtern geschmückt ist. Beim genaueren Hinsehen erkennt man die vielen kubischen Häuser, die direkt in den Bimsstein gebaut sind.
Thíra wurde 1806 von Katholiken neu gegründet, ein Labyrinth von Gässchen und Treppen, deren Breiten von der eines beladenen Mautieres (ca. 2 m) bestimmt wurde. Aus diesem Grunde gibt es bis zum heutigen Tag in der Innenstadt keinen Autoverkehr.
1840, während der Regierungszeit von Ottos I. von Wittelsbach, legte der bayrische Pionierhauptmann von Weiler die beeindruckende, serpentinenreiche Treppe „Skala” an, die zum Hafen führt. Die Treppe besteht aus 566 Stufen und trägt heute den Namen Syridon Marinatos.
Der Hafen von Thíra besteht fast gänzlich aus Restaurants und Kaffeehäusern mit den typisch gewölbten Dächern. Der Hafen hat zwei Gesichter. Zum einen wirkt er verschlafen, nur Kaffeehausbesitzer und Eseltreiber sind anzutreffen. Bei der Ankunft der Schiffe ist es aber so, als hätte man in ein Wespennest gestochen. Es lohnt sich das bunte Treiben anzusehen. Zu den schönsten Sehenswürdigkeiten von Thíra zählen das Archäologische Museum, das Ghyzi-Museum und das Kongreßzentrum.

Santorin – Insidertipps für Sie
Diese Seite wurde nach den Richtlinien des W3C für einen barrierefreien Zugang erstellt.
Bei Fragen und Schwierigkeiten wenden Sie sich bitte an Mag. Gerhard Moser:
info@pepperweb.net [ www.pepperweb.net ]